Traditionen halten, brechen und vertagen

Eigentlich sollte es heute um Traditionen der besonderen Art gehen. Traditionen, die ich mit meiner Familie, aber auch mit Freunden pflege.
Bestimmte Feiertage sind da immer hilfreich. Und mein persönliche Lieblingsfeierzeit ist der Karneval.
Jetzt habe ich auch schon eine super Einleitung im Kopf und tausende Anekdoten fallen mir ein.
Es gibt nur ein Problem: Das zentrale Ereignis hat bisher noch gefehlt, denn Rosenmontag ist für mich immer ganz klar in Düsseldorf!
Aufgrund des Sturmtiefs mit dem klangvollen Namen Ruzica hieß es statt “Helau!”
Düsseldorf: Zug abgesagt – Köln: Sturm abgesagt
Übrigens jetzt schon ein Spruch, den ich nicht mehr hören kann.
Seit 1990 ist dies also das zweite Mal, dass Düsseldorf vertröstet wird. Zum Glück nur um einen Monat.
Am 13.3.2016 wird der Zug also nachgeholt.

Ich habe mich entschlossen meine Karnevalshighlights, die ich festgehalten habe, auch erst dann zu präsentieren.

Als kleinen Eindruck hinterlasse ich an dieser Stelle jedoch mein ursprüngliches Rosenmontagskostüm, das ich am 13.3. nicht noch einmal zum Einsatz bringen werde.

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Dabei sah am Sonntag alles noch recht friedlich aus. Wie dem auch sei, Sicherheit geht vor. Das zählt für mich bei so etwas immer.
Entgegen häufiger Meinungen finde ich nämlich nicht, dass übermäßiger Alkoholkonsum dazu gehört. Sonst kann man doch gar nicht mehr mitsingen! An dieser Stelle ziehe ich den Hut vor meiner Schwester, die, abgesehen von  Bickendorfer Büdche, bei Karnevalsliedern noch textsicherer ist als ich. Und um da irgendwie mithalten zu können, hab ich Altweiber in der feiernden Menge mit viel Spaß aberkomplett nüchtern verbracht.

Den karnevalsfreien Tag habe ich dann zum Tapetenabreißen in meiner neuen Wohnnung genutzt. Die Tapetenauswahl wurde auch getroffen und ich bin gespannt, was ihr dazu sagt.

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Zwischenzeitlich gab es dann noch diesen schönen Ausblick bei dem der Baum die Sonnenstrahlen einfängt. Es hätte funktionieren können mit dem Rosenmontag. Doch wer weiß wozu es gut war.

Trotzdem kommt jetzt wieder “diese Phase” der Fastenzeit. Und ja, da mache ich mit! Meine stark religiösen Tage sind vorbei. Aber einmal im Jahr für 40 Tage auf bestimmte Dinge verzichten finde ich lehrreich und schärft das Bewusstsein für den Überfluss. Da ich mich eh schon vegetarisch ernähre, will ich den Gürtel nun anderswo enger schnallen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

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Keine Schokolade und keinen Alkohol. Das wird meine Fastenzeit. Gut, ein bewusster Bruch am 13.3., doch ansonsten zieh ich das durch wie fast jedes Jahr Ich brauche einfach einen bestimmten Zeitrahmen und Grund. Und mal ganz ehrlich: welch besseres Totschlag-Argument fällt euch ein als: “Sorry, nicht für mich. Fastenzeit.” Da gibt’s keine Diskussionen wie “Ach, das eine Mal!” oder “Warum willst Du denn abnehmen?” Klar mache ich das auch für diesen Effekt. Aber kein anderes Argument wird so einfach ohne Wiederrede oder der Forderung nach Erklärungen akzeptiert.

Also wollen wir mal schauen, was die nächsten 40 Tage bringen.
Ich hatte mir eben noch eine Schachtel Duplos gekauft zur letzten Völlerei. Zwei Stück habe ich geschafft… jetzt mag ich nicht mehr. Ein gutes Zeichen? Wollen wir es hoffen.

Bleibt glücklich!
Eure PiWi

PiWi

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