In Sachen Technik…

Dachtet ihr schon es gäbe nichts Neues mehr von mir? Es hat etwas gedauert, aber da bin ich wieder.
Alles eine Frage der Technik… im wahrsten Sinne des Wortes. In den letzten zwei Wochen habe ich so viel gelernt wie schon lange nicht mehr.

Neue Software war und ist ein Teil davon. Ich beschäftige mich immer mehr mit eLearning und Blended Learning. Die Fragen, die mich täglich begleiten sind also: Wie lerne ich am Computer? Und wie mixe ich das mit einem Präsenz-Training? Ach ja: Und wie teste ich im Anschluss, ob ich wirklich etwas gelernt habe?
Das macht riesig Spaß, denn ich kann mich in alle Richtungen ausprobieren und all die technischen Neuerungen ausprobieren. Doch genau das ist die gefährliche Falle: Sich verrennen und in der Vielfalt zu verlieren.

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Meine nächsten Techniken lauten also: Struktur, Reduktion und Fokussierung. Ich versuche mich an vorkonstruierte Abläufe zu halten und mich so kurz wie möglich zu fassen. Ich schalte dabei Störquellen wie Handy und die E-Mail Erinnerungen aus. Zugegebenermaßen ist es nicht einfach sich immer wieder auf den Ursprung zu besinnen. Ein Beispiel? Ein Scribble-Drehbuch für ein Lehrvideo. Sorry, aber Papier und Stift können beim PiWi-Tempo nicht mithalten. Viel zu langsam, aber auch endlich genau und wohlüberdachter. Hier muss ich noch meinen Weg finden
Zum PiWi-Tempo gehört ein gutes Zeitmanagement. Um den Stau zu umgehen und einen Parkplatz in Büronähe zu finden startet der PiWi-Tag momentan um spätestens 5:30Uhr. Das klingt jetzt eklig, aber es macht mir nichts aus! Ich bin ein absoluter Morgenmensch. Währen andere noch im Stau stehen, fange ich bereits an mich in die Arbeit zu schmeißen. Ein ganz neues Gefühl so früh am Tag schon mit dem Arbeitsprogramm durch zu sein. Doch auf eine Sache konnte ich mich noch nicht einstellen: Früh ins Bett zu gehen. Das sorgt momentan noch für ein leichtes Schlafdefizit bei gleichzeitig immensem Kaffeeverbrauch. Einschlafen ist kein Problem, aber ich habe keine Lust schon vor 23:00 zu schlafen. Daran werde ich mich wohl noch gewöhnen.
Was zur nächsten Technik führt: Augenringe wegschminken. Ohne meinen Concealer wäre ich wirklich aufgeschmissen. Weißer Kajal, Wimperntusche… das ist schon das Minimum.

Viel trinken hilft und so zwinge ich mich zu drei Litern Wasser am Tag? Wie ich das hinbekomme? Mit Plant Nanny. Selten war Wasser trinken so niedlich und hat mich so einfach zum Trinken animiert. Die App gibt es  für Android und iPhone. Spielen funktioniert halt nicht nur beim klassischen eLearning. Mobile Learning kann das auch!

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Auf dem Weg zur Arbeit komme ich momentan so richtig in Fahrt. Jeden Morgen mit dem Auto. Das Radio langweilt mich jedoch schon nach wenigen Minuten. Ich will selbst bestimmten, was ich höre. Musik wäre eine Option, aber mein Wissensdurst trieb mich letzte Woche zu Podcasts.

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So stimme ich mich auf der Fahrt mit einem eLearning Podcast ein, den ich entdeckt habe. 20-30min geballtes Wissen und dann bin ich auch schon fast am Arbeitsplatz angekommen. Auf dem Weg zum Büro diktiere ich mir die wichtigsten Punkt aufs iPhone und füge sie später meinem To-Do-Programm zu. Was ich da nutze? Nun, ich habe Evernote und OneNote probiert. Mein Gewinner ist jedoch Wunderlist

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Es spricht mich optisch mehr an. OneNote hatte Komplikationen sich zwischen meinen verschiedenen Endgeräten zu verbinden, Evernote ist mir nicht intuitiv genug, Wunderlist funktioniert für mich einfach besser. Auch die Optik ist besonders ansprechend. Die Implementierung in Outlook habe ich noch nicht getestet, habe es mir aber schon für die nächste Woche in meine Wunderlist gepackt.
Die Verknüpfung zwischen den verschiedenen Endgeräten funktioniert super. Sowohl mobil. als auch auf dem heimischen Rechner oder über die Homepage.

Eine Baustelle habe ich jedoch noch: Entspannungstechniken. Das ist mein Stichawort. Es ist schon spät: Also, PiWi, ab ins Bettchen und entspannen. Du muss wieder Bella by nature werden!

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PiWi

Traditionen halten, brechen und vertagen

Eigentlich sollte es heute um Traditionen der besonderen Art gehen. Traditionen, die ich mit meiner Familie, aber auch mit Freunden pflege.
Bestimmte Feiertage sind da immer hilfreich. Und mein persönliche Lieblingsfeierzeit ist der Karneval.
Jetzt habe ich auch schon eine super Einleitung im Kopf und tausende Anekdoten fallen mir ein.
Es gibt nur ein Problem: Das zentrale Ereignis hat bisher noch gefehlt, denn Rosenmontag ist für mich immer ganz klar in Düsseldorf!
Aufgrund des Sturmtiefs mit dem klangvollen Namen Ruzica hieß es statt “Helau!”
Düsseldorf: Zug abgesagt – Köln: Sturm abgesagt
Übrigens jetzt schon ein Spruch, den ich nicht mehr hören kann.
Seit 1990 ist dies also das zweite Mal, dass Düsseldorf vertröstet wird. Zum Glück nur um einen Monat.
Am 13.3.2016 wird der Zug also nachgeholt.

Ich habe mich entschlossen meine Karnevalshighlights, die ich festgehalten habe, auch erst dann zu präsentieren.

Als kleinen Eindruck hinterlasse ich an dieser Stelle jedoch mein ursprüngliches Rosenmontagskostüm, das ich am 13.3. nicht noch einmal zum Einsatz bringen werde.

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Dabei sah am Sonntag alles noch recht friedlich aus. Wie dem auch sei, Sicherheit geht vor. Das zählt für mich bei so etwas immer.
Entgegen häufiger Meinungen finde ich nämlich nicht, dass übermäßiger Alkoholkonsum dazu gehört. Sonst kann man doch gar nicht mehr mitsingen! An dieser Stelle ziehe ich den Hut vor meiner Schwester, die, abgesehen von  Bickendorfer Büdche, bei Karnevalsliedern noch textsicherer ist als ich. Und um da irgendwie mithalten zu können, hab ich Altweiber in der feiernden Menge mit viel Spaß aberkomplett nüchtern verbracht.

Den karnevalsfreien Tag habe ich dann zum Tapetenabreißen in meiner neuen Wohnnung genutzt. Die Tapetenauswahl wurde auch getroffen und ich bin gespannt, was ihr dazu sagt.

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Zwischenzeitlich gab es dann noch diesen schönen Ausblick bei dem der Baum die Sonnenstrahlen einfängt. Es hätte funktionieren können mit dem Rosenmontag. Doch wer weiß wozu es gut war.

Trotzdem kommt jetzt wieder “diese Phase” der Fastenzeit. Und ja, da mache ich mit! Meine stark religiösen Tage sind vorbei. Aber einmal im Jahr für 40 Tage auf bestimmte Dinge verzichten finde ich lehrreich und schärft das Bewusstsein für den Überfluss. Da ich mich eh schon vegetarisch ernähre, will ich den Gürtel nun anderswo enger schnallen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

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Keine Schokolade und keinen Alkohol. Das wird meine Fastenzeit. Gut, ein bewusster Bruch am 13.3., doch ansonsten zieh ich das durch wie fast jedes Jahr Ich brauche einfach einen bestimmten Zeitrahmen und Grund. Und mal ganz ehrlich: welch besseres Totschlag-Argument fällt euch ein als: “Sorry, nicht für mich. Fastenzeit.” Da gibt’s keine Diskussionen wie “Ach, das eine Mal!” oder “Warum willst Du denn abnehmen?” Klar mache ich das auch für diesen Effekt. Aber kein anderes Argument wird so einfach ohne Wiederrede oder der Forderung nach Erklärungen akzeptiert.

Also wollen wir mal schauen, was die nächsten 40 Tage bringen.
Ich hatte mir eben noch eine Schachtel Duplos gekauft zur letzten Völlerei. Zwei Stück habe ich geschafft… jetzt mag ich nicht mehr. Ein gutes Zeichen? Wollen wir es hoffen.

Bleibt glücklich!
Eure PiWi

PiWi

Flüssiger Sonnenschein

Nicht vieles beeinflusst den Tagesablauf, die Stimmung und Laune so sehr wie das Wetter. Wie warm ziehe ich mich an? Welche Schuhe sind heute die richtigen? Muss ich das Auto freikratzen und eher aufstehen?

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Auch in Griechenland (Korfu) scheint nicht immer die Sonne.

Ehrlich gesagt finde ich, dass man sich da wenig Gedanken machen sollte und das Wetter einfach so nehmen sollte, wie es ist. Ich kann ja eh nichts dran ändern. Und trotzdem fällt mir auf, wie manipulierbar wir bei der Wahrnehmung des Wetters sind. Das fängt doch schon bei der Wettervorhersage an. Oder habt ihr schon mal einen Wetterfrosch mit Freude den Regen verkünden hören? Regen hat ja durchaus auch positive Seiten. Blümchen, Wiesen…. Ihr wisst schon. Aber da wir schon bei der Natur sind, kann ich euch sagen, dass ich persönlich diesen Regenduft sehr gerne mag. Und auch die Natur riecht dann einfach noch viel intensiver.

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Paris im Regen

Gut, vielleicht muss ich jetzt Verfechterin des schönen Regenwetters sein. Ich komme aus Wuppertal und dies ist die regenreichste Stadt Deutschlands. Hier kommt man bekanntlich mit einem Regenschirm in der Hand auf die Welt.
Mein weiterer Bonus sind glatte Haare, die nicht in krause Locken verfallen, sobald sie leicht feucht  werde. Und wahrscheinlich bin ich eine der wenigen Personen, die Gummistiefel gar nicht schlimm finden.
Kleidung muss bei leicht grauem Wetter für mich jedoch eines sein: bunt. So langsam sind Regenjacken, Schirme und Schuhwerk in anderen Farben als grau und schwarz zu erhalten. Und natürlich kam mir der Neonfarben Hype 2015 wirklich entgegen. Was soll ich mit einem schnöden schwarzen Regenschirm? Entschuldigung, aber bei einem Regenschirm hört Eleganz bei mir auf. Und es stimmt einfach, dass die richtige Kleidung das A und O ist. Vielleicht übertreibe ich es etwas mit den bunten Accessoires, doch es macht mich einfach glücklich Farbe in die Welt zu tragen.

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Blumen pflanzen geht auch bei Regen.

Natürlich kenne ich die Extreme und kann daher weiter behaupten, dass ich ein regenreiches Dasein gar nicht schlimm finde. Lange Aufenthalte in Irland waren für mich eher ein Heimatgefühl. Noch längere Aufenthalte in Griechenland haben weder zur Regenabneigung geführt, noch haben sie mich zur Sonnenanbeterin gemacht.  Schönes Wetter ist nett, ja, aber ich finde es wirklich nicht dramatisch wenn nicht non stop die Sonne scheint und mich zum schwitzen bringt. Auch ich genieße ein Sonnenbad und vermisse dann den Rege nicht. Es wäre jedoch kein Drama, ja nichtmals ein Gedanke wert für mich einen „untypischen“ Sommerurlaub zu verbringen.

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Mein lieblings Regencape

Gut, ich räume ein, dass es Einschränkungen gibt wie triefende Kleidung oder nasse Hundefelle. Aber wenn ich dafür bunte Schuhe, Jacken und Regenschirme tragen darf, nehme ich diese gerne in Kauf.

Und nicht zuletzt sagt ein Sprichwort “Regen ist flüssiger Sonnenschein“. Ob dieses Sprichwort nun aus Irland, Hawaii oder China stammt lässt sich durch Google gar nicht mehr genau recherchieren. Ein Hinweis mehr, dass uns das Wetter wirklich alle betrifft.

Ich geh dann jetzt mal raus um in Pfützen zu springen. Bis nächste Woche!

PiWi

Schreibtisch Psychologie – mein Set-up 1.0

Ein Schreibtisch sagt viel über die Person aus, die ihn nutzt.
War ich früher noch der totale Chaot, mag ich es inzwischen nicht mehr, wenn ich erst einmal alles beiseite schieben muss um eine kleine Ecke für mich zu haben.

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Ich denke, dadurch, dass ich nun oft an anderen Orten arbeite, habe ich Minimalismus schätzen gelernt.
Natürlich braucht man ab und zu viele Utensilien, verschiedene Bücher und Listen. Doch nach getaner Arbeit versuche ich alles sauber zu verlassen. Ich kehre an einen solchen Tisch auch viel lieber wieder zurück und fühle mich dort selbst wieder mehr willkommen. Vor allem aber kann ich mit geordneten Gedanken an die nächste Arbeit starten.
Warum auch immer liebe ich für den Arbeitsplatz und die Utensilien die Farbe weiß. Ein paar farbliche Akzente reichen mir schon. Ganz wichtig ist für mich die Fensternähe. Ich muss meinen Gedanken buchstäblich freien Lauf lassen können. Und hier setzt auch schon mein erster Trick für Produktivität an.

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Nutzt ihr To-Do-Listen? Ich nur bedingt. Natürlich notiere ich mir, was zu erledigen ist. Jedoch habe ich bemerkt, dass ich mich an eine einfach Liste nicht halte. Und so fing ich mit Mind Maps an. Ich habe Themenfelder, die es zu bearbeiten gilt. Dazu einzelne Aufgaben und Unterpunkte. Diese notiere ich auf Post ist (zugegeben nicht die ökologischste Variante, aber ich nutze die ganz, ganz kleinen) und klebe das Ganze…na, wohin wohl? Auf das Fenster. So blockieren die Zettel teilweise meine Sicht und die ist es, die ich ganz schnell wieder haben will. Also trickse ich mich selbst aus und arbeite alles schnell ab. Für eine neue freie Sicht. Für mich funktioniert das optimal. Sicher, so kann sie nicht transportiert werden. Doch wenn ich mich nun zum Arbeiten an einen anderen Ort begebe, nehme ich ausgewählte Zettel mit und arbeite sie vor Ort ab. Das Gefühl nach erledigter Aufgabe ist einfach klasse. Ich knüddel den Zettel zusammen und werfe ihn in den Mülleimer.

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Für mich wichtig sind auch persönliche Dinge auf dem Schreibtisch. Fotos von lieben Menschen und schönen Orten geben mir ein vertrautes Gefühl. Blumen sind mir auch wichtig. Mein grüner Daumen ist nur bedingt ausgeprägt, daher sind für mich Orchideen optimal.
Da mein Schreibtisch eher klein ist, habe ich meine Stifte eine Etage höher verfrachtet. Diese Boxen von Ikea waren eigentlich für das Badezimmer gedacht. Ich habe Postkarten zurechtgeschnitten und sie so als Trennwände eingeklebt. Auf der anderen Seite hängt eine Art Pinnwand. Kordelstreifen habe ich zurechtgeschnitten und an der Wand befestigt. Hier landen aufmunternde Sprüche, Abholzettel und wichtige Flyer befestigt durch mini Wäscheklammern.
Neben Stiften müssen kleine Zettel und Seitenmarkierer immer griffbereit sein. Platz für Handy auf dem Tisch, oder den Blick zum Fernseher habe ich extra vermieden um mich nicht ablenken zu lassen. Leidglich mein Tablet passt dorthin. Momentan nutze ich nur mein Samsung Galaxy Tab A und bin damit äußerst zufrieden. Einen festen Computer besitze ich nicht und fahre damit auch sehr gut.
Weitere Schreibutensilien und andere unterlagen landen in dem Einbauschrank unter der Dachschräge direkt daneben. Zugegebenermaßen ist dieser Schrank leider nicht so geordnet, wie ich es mir wünsche. Ich schreibe mir einfach einen To-Do-Post It, damit ich ihn endlich einmal aufräume.
Seit ich etwas Liebe und Aufwand in meinen Schreibtisch investiert habe, arbeite ich hier richtig gern. Zu optimieren ist noch der Schreibtischstuhl. Bequemlichkeit und Chic sind noch ausbaufähig.

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Wieviel dieser Schreibtisch nun über meine Persönlichkeit sagt ist mir schleierhaft. Teilzeitchaotin, die am Ende der Arbeit kein Chaos mehr mag, dafür aber auf rosa steht? Jedenfalls braucht mein Schreibtisch seine eigene Persönlichkeit. Sonst mag ich dort nicht arbeiten.

Mein heutiger Blogpost ist übrigens nicht an meinem eigenen Schreibtisch entstanden, auch nicht in den eigenen vier Wänden. Ich habe mir meine kleine Ecke freigeschaufelt und habe losgelegt. Texte entstehen bei mir meist in einem Flow und an einem Stück und so konnte ich auch hier schnell loslegen.
An diesem Tisch räumte ich alles geordnet zur Seite und legte es später wieder dorthin zurück, wo es her kam. Die Besitzerin des Tisches braucht eben Platz um ihre Gedanken auszubreiten. Normalerweise teilt sie ihren Tisch auch nicht, also finde ich auch, dass sie niemandem eine Rechenschaft schuldig ist.

Wichtig ist letztendlich, dass man sein eigenes funktionierendes System entwickelt und führt. Hinterfragen kann nicht schaden. Doch wichtig ist, dass die Arbeit im Anschluss funktioniert.

Wie sieht das bei euch aus? Wie sieht euer Schreibtisch aus?
PiWi braucht zum Arbeiten Licht und Platz. Und natürlich den Blick aus dem Fenster!

PiWi

Gemeinsam produktiver

Arbeiten wo man will.
Selbst bestimmen wann und wie lange gearbeitet wird.
Das ist für immer mehr Menschen ein wahrgewordener Traum. Und auch ich kann dies, zumindest in Teilzeit, realisieren.
Dass diese Freiheit vorallem Disziplin verlangt ist inzwischen fast jedem bekannt. Und auch mir ist es schon passiert, dass ich mich im Arbeitseifer bremsen musste um nicht die ganze Nacht durchzuarbeiten.

Meist jedoch habe ich eine andere Herausforderung zu bewältigen: Ich brauche meinen Flow.
Laut dem ungarischen Psychologen Mihaly Csikszentmihályi ist das frei erklärt so viel wie das Erlebnis, wenn man in seiner Tätigkeit das Zeitgefühl verliert. Einfach, weil man völlig darin aufgeht, was man tut.
Und genau dieses Gefühl finde ich so toll, dass ich mir an manchen Tagen einbilde, ich könne ohne dieses Gefühl gar nicht produktiv arbeiten.
Noch 30 Minuten Zeit bis zum nächsten Termin? Was wenn ich dann doch länger brauche zum Formulieren der E-Mails?Dann müsste ich wieder von vorne beginnen!
Als mir bewusst wurde, dass ich im Endeffekt nur der Aufschieberitis (Prokrastination) nachgebe, musste Lösungen her. Ich mag ja meine Arbeiten und umso weniger die Langeweile.

Nachdem ich verschiedene Arbeitszeiten und Selbstmanagementstrategien verfolgte, bemerkte ich vorallem eines: Ich brauche das Leben um mich herum. Vielleicht bin ich schon zu alt um der Angst etwas zu verpassen nachzugeben, aber wenn am Ende das Ergebnis stimmt kann mir das egal sein.

Während andere ihre ruhigen vier Wände brauchen, mag ich das weiße Rauschen im Hintergrund. Menschen im Café. Andere Menschen, die an mir und meinem Arbeitsplatz vorbei laufen.
Und inzwischen weiß ich auch, warum ich das mag: Irgendwie sind diese Menshcen für mich eine Kontrolle von außen.

“Ja, seht her! Ich arbeite wirklich!”

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Und so begebe ich mich nun immer öfter an andere Orte um meiner Arbeit die nötige Kreativität zu verleihen und gleichzeitig kontrolliert zu werden.

Ein besondere Anreiz ist das Coworking für mich geworden. Wenn ich mit Freunden oder Bekannten das Schicksal teile, arbeitet es sich gleich viel produktiver. Man wechselt sich ab für genügend Kaffeepausen zu sorgen, ich esse endlich genügend Obst (“Etwas Gesundes bei der Arbeit muss sein!”) und ab und an gibt man sich Feedback, wie weit man gekommen ist. Auch wenn ich von der Thematik meines Mitstreiters nichts verstehe, ist der Fortschritt doch irgendwie gemeinsam. Und eine kleine Anerkennung tut gut, egal von welcher Seite.

Findet sich kein Mitstreiter, ernenne ich den Kellner im Café dazu. Schon regelmäßiges Erinnern an Kaffee reicht bei mir aus.
Und so arbeitet es sich für mich auch ganz gut in einem Strandcafé oder sogar am Pool. Ich brauch jedoch einen Tisch um keine Rückenschmerzen zu bekommen und rumlungernd arbeiten, das kann ich einfach nicht.

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Es darf einem natürlich nichts aus machen zu arbeiten, während andere einfach nur den Tag genießen. Doch die Problematik stellt sich mir nicht. Die meiste Arbeit, die ich am Tablet erledigen kann, macht mir Spaß, oder ist weniger schlimm, eben weil ich meine Arbeit dort machen kann, wo ich will und wo ich mich wohl fühle.

Was mir jedoch etwas aus macht sind die Bekannten, die anzweifeln, dass ich in so einem Setting wirklich produktiv bin. Hier ein aller letztes Mal und schriftlich:    “Ja, ich arbeite an Orten, an denen ihr ausschließlich Kaffee schlürft und Urlaub macht. Ich kann das. Und viele andere auch. Gewöhnt euch dran!”

Wichtig ist das Endergebnis und dass ich produktiv war. Diesen Abschluss brauche ich für meine Tätigkeiten. Uuund jemanden der über mich lacht, wenn ich leise vor mich hinfluche, weil etwas nicht funktioniert.

Ich sitze hier nicht und muss trotzdem arbeiten. Ich arbeite und darf dabei hier sitzen. Und ich muss dies nicht einmal alleine tun!

Arbeit mit Wohlfühlfaktor, arbeiten im Flow und vorallem nicht alleine arbeiten.
So arbeitet die PiWi.

Wie sieht es bei euch aus? Wie arbeitet ihr am produktivsten? Arbeitet ihr so, wie ihr eure Arbeit gern ausführen möchtet?

So, und nun arbeite ich mal weiter an all den anderen Dingen und genieße meinen Kaffee.

Was ist ein PiWi?

Was ist ein PiWi?

Ein PiWi ist ein lebensfrohes Lebewesen, das gerne laut lacht, den Herbst liebt und trotzdem mit der Sonne um die Wette strahlen kann. Seine Tatkraft und Aktivität lässt manchmal leicht hyperaktive Wesenszüge vermuten, denn so viel Energie findet sich nciht überall. Mit einem PiWi kann man viel Spaß haben
So beschrieb mich eine Freundin in einer E-Mail an einen Freund, der eben genau diese Frage stellte, als es darum ging einen Gruppenausflug zu planen. (Danke Jenny G. für diese Definition)
Ganz einfach lässt sich der Spitzname jedoch in die 5. Klasse zurückverfolgen. Es war die Zeit von Sabrina Setlur (damals noch Schwester S), TicTacToe … ein Spitzname war ein Muss. Was macht man jedoch aus Petra Wil…? Nun, eine Klassenkameradin kürzte Vor-und Nachnamen auf aussprechbare Weise und zog sie zusammen. PiWi war geboren. Und ja, die Schreibweise ist bedeutend.

Und was macht ein PiWi jetzt zur PiWibella?

So viel Einzigartigkeit dieser Spitzname vermuten lässt… er hat sie nicht. Egal wo ich mich inzwischen online registrieren will, der Username PiWi ist schon vergeben. Glücklicherweise war es in meinem Freundeskreis eine zeitlang chic sich als Mädels gegenseitig mit “Bella” anzusprechen. Es änderte sich schlagartig mit dem Ruhm der Protagonisitin in Twilight. Doch das “bella” blieb hängen…und zwar an meinem Spitznamen. Und mein Faible für Schönheits-Schnick-Schnack und -Chichi passt doch dann zur Spitznamenverlänegerung.

Nennt mich einfach PiWi – ich freue mich auf euch!

PiWi